Marsberger Gesundheitsstiftung

Marsberger Gesundheitsstiftung unterstützt VFN Marsberg e.V.

Natalie Fiege, Dr.  Simone Schütte-Leifels, Mathias Uthoff.Der Verein zur Förderung der Notfallversorgung Marsberg e.V. (VFN Marsberg e.V.) kann sich über eine Spende der Marsberger Gesundheitsstiftung freuen: Durch eine großzügige Spende der Marsberger Stiftung konnten die Ersthelfer nunmehr insgesamt sechs CO- Warngeräte anschaffen. Diese Geräte werden an den Einsatzrucksäcken der Ersthelfer angebracht und warnen diese vor auftretendem Kohlenmonoxid, dienen somit zur Eigensicherung der Ersthelfer bei deren Einsätzen.

Im Stadtgebiet Marsberg sind derzeit insgesamt etwa 60 Ersthelfer in den Orten Meerhof, Helminghausen, Westheim, Padberg und Essentho aktiv, die jährlich bei ca. 80- 90 Einsätzen im Stadtgebiet tätig werden und lebensrettende Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes leisten. Die Marsberger Gesundheitsstiftung, die sich die Förderung des Gesundheitswesens in der Stadt Marsberg zum Ziel gesetzt hat, kann durch diese Spende die Arbeit des VFN Marsberg e.V. wesentlich unterstützen; die Gründung des  VFN Marsberg e.V. geht  auf die Initiative „Kampf dem plötzlichen Herztod“   zurück und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Weitere Infos zur Marsberger Gesundheitsstiftung unter: www.marsberger-stiftung.de

sowie zum VFN Marsberg e.V. unter:  www.vfn-marsberg.de

Bild: v.l.n.r. Natalie Fiege, Dr., Simone Schütte-Leifels, Mathias Uthoff.

 

Thementag „Häuslicher Notfall“

Der verunfallte Fahrzeugführer am Straßenrand,  das fiebernde Kind oder der plötzliche Herzinfarkt….Helfen möchte bei solchen oder ähnlichen Notfällen jeder, doch häufig fehlt es an Erfahrung und genauer Kenntnis des richtigen und angemessenen Verhaltens in solchen Situationen.

Um dieser allgemein zu beobachtenden Unsicherheit im Umgang mit Notfällen zu begegnen, lädt die Marsberger Gesundheitsstiftung in Kooperation mit Rettungswache, Feuerwehr, St.-Marienhospital Marsberg, der LWL-Klinik Marsberg, First-Responder und DRK alle interessierten Bürger zum Thementag „Der häusliche Notfall“ ein. Im Rahmen von diversen Workshops, Präsentationen und Kurzreferaten soll den Teilnehmern in jeweils prägnanter und anschaulicher  Weise das notwendige Wissen im Umgang mit unterschiedlichsten Notfallsituationen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder kindlicher Notfall, vermittelt werden.

Wenn auch Sie sich rund um den „häuslichen Notfall“ fit machen möchten und gleichzeitig das flächendeckende Angebot im Gesundheitswesen rund um Marsberg kennenlernen möchten, so sind Sie herzlich am 22.06.2013 ab 10 Uhr in den Festsaal des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, Weist 45 eingeladen!!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen !

Die Marsberger Gesundheitsstiftung

 

Thementag Häuslicher Notfall in Marsberg


10:00 Uhr Auftaktveranstaltung

Kurz-Referate:

  • Aktueller Stand der Notfallmedizin in Marsberg - Rettungsdienst/First-Responder | Dr. J. Ising
  • St. Marien-Hospital Marsberg - Dr. R. Beyer
  • LWL-Klinik Marsberg -Priv.-Doz. Dr. S. Bender
  • Feuerwehr Stadt Marsberg -Hr. A. Kleffner
  • DRK Kreisverband Brilon -Hr. T. Rediger

11:00 - 12:00 Uhr Workshops

Klicken Sie auf das Bild, um den Flyer aufzurufenHerzinfarkt

• Reanimation für Ersthelfer
• Der unklare Brustschmerz
Dr. N. Bradtke | Raum: Großer Festsaal

Unfall – was jetzt?

• Unfallursachen
• Häufigste Verletzungen
• Erstmaßnahmen bei Verletzungen
Dr. R. Beyer | Raum: Gruppenraum

Notfälle bei Senioren
• Lebenswichtige Funktionen
• Stabile Seitenlage / Reanimation
• Patientennotfallkarte
Hr. T. Rediger | Raum: Kleiner Festsaal

12:00 Uhr – Mittagspause
• Eintopf und Getränke zum Selbstkostenpreis

12:45 - 13:30 Uhr Präsentationen und Übung der Feuerwehr/Rettungswache

• HSK-Rettungswache
• First-Responder
• DRK Kreisverband Brilon

14:00 - 15:00 Uhr Workshops

Schlaganfall
• Symptome und Erstmassnahmen
• Behandlungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten
Dr. H. Westendarp | Raum: Kleiner Festsaal

Kindernotfälle
• Schädelprellung
• Nasenbluten
• Pseudokrupp
Fr. A. Niewels u. Fr. B. Jürgens | Raum: Gruppenraum

Erste-Hilfe
• Lebenswichtige Funktionen
• Reanimation für Ersthelfer
• Stabile Seitenlage
• Notruf absetzen
• Wundversorgung (bei zeitlicher Kapazität)
Rotkreuzgemeinschaft Marsberg
Fr. T. Albracht
Fr. D. Hennigfeld
Raum: Großer Festsaal


Veranstaltungsort:
LWL-Klinik Marsberg
Weist 45
34431 Marsberg
www.lwl-klinik-marsberg.de

Hier können Sie den Flyer herunterladen und mehr zu der Veranstaltung erfahren >>

 

Gesundheitsstiftung übergibt SPCo-Hb-Messgerät an die Marsberger Feuerwehr

Quelle: Diemelbote

 

Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Marsberg geht an den Start

„Die Zahl der Hausärzte nimmt im Sauerland bedrohlich ab. Sie sind eine langsam aussterbende Spezies“, meint Dr. Peter Betzel, niedergelassener Chirurg,  und liefert mit dieser Aussage die Begründung dafür, warum sich in Marsberg die niedergelassenen Haus- und Fachärzte, die LWL-Klinik und das St.-Marien-Hospital mit Unterstützung der Ärztekammer Westfalen-Lippe zu einem Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin zusammengeschlossen haben. Gemeinsam wollen Sie dem Ärztemangel in der Region begegnen und den zunehmenden Praxisschließungen ein Ende setzen. „Wir haben in Marsberg eine Menge zu bieten“, meint Priv.-Doz. Dr. Bender, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Marsberg. „Gerade angehende Ärzte können von den guten vernetzten medizinischen Strukturen, dem breiten Erfahrungsschatz und der hervorragenden sozialen Infrastruktur profitieren.“ Daher hat die Gruppe ein Ausbildungspaket zusammengeschnürt, das hohe Planungssicherheit für die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner und für die finanzielle Zukunft bietet. Nach der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und den Richtlinien des Fachverbandes für Allgemeinmedizin wurde ein Curriculum erstellt, das individuell ausgestaltet werden kann und den Abschluss nach 5 Jahren garantiert. Während dieser Zeit durchläuft der Assistenzarzt nach einem seine besonderen Wünsche und Interessen berücksichtigenden Plan Einsatzzeiten in den Kliniken und Praxen und erhält so eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung. Dabei erhält er unabhängig vom Arbeitsort ein einheitliches Gehalt. „Wir sind davon überzeugt, dass gerade die strukturierte Ausbildungsplanung und die individuelle Betreuung durch einen ärztlichen Mentor und eine Organisationsassistentin, die sich um Fragen vom Kittel bis zur Wohnung kümmert, einen besonderen Anreiz bieten, um junge Mediziner für Marsberg zu begeistern.“, betont Dr. Ulrich Pannewick, Ärztlicher Direktor des St.-Marien-Hospitals Marsberg.
Nachdem  unter Federführung der Gesundheitsstiftung Marsberg ein Infostick erstellt wurde, der angehende Ärzte über das medizinische Angebot in Marsberg informieren soll, ist die Gründung des Weiterbildungsverbunds die nächste Initiative zur Sicherung des Gesundheitsstandortes Marsberg. Um bereits Studenten während ihrer universitären Ausbildung an die Region zu binden, haben das St.-Marien-Hospital Marsberg und die LWL-Klinik Marsberg zudem Studienstipendien ins Leben gerufen. Die Stipendiaten erfahren drei Jahre eine monatliche Förderung in Höhe von bis zu 500,-€ und verbringen nach der Universität drei Jahre ihrer Assistenzzeit in den Krankenhäusern.

Durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Verbände, Initiativen, Einrichtungen und der Stadt Marsberg entsteht so sukzessive ein Netz zur Förderung des Gesundheitsstandortes Marsberg, das der Region Vorbildcharakter verleiht.

Quelle: http://www.bk-marsberg.de/bk_marsberg/news/Weiterbildungsverbund-gestartet.php